Und so beginnt die Reise…

Zwei Personen mit Brillen lächeln in die Kamera, während sie in einem Zug sitzen. Im Hintergrund ist eine Menge von Menschen und ein Fenster zu sehen, vor dem eine Reihe grüner Getränkekartons steht.

Berlin, Montagmorgen. Während andere zur Arbeit gehen, schaue ich dem Regen noch aus dem Bett beim Fallen zu. Nach einem heißen Wochenende ist die Abkühlung willkommen, aber auch der ideale Grund, genau heute in den Urlaub zu fahren. Meine Abfahrtszeit hat sich innerhalb der letzten 14 Stunden mehrfach geändert. Der eigentlich geplante und gebuchte Flixtrain von Berlin nach Hamburg, der ersten Station der Reise, kündigte uns erst an, ohne Klimaanlage zu fahren und dann stornierte man die gesamte Fahrt. Da ich die zwei gebuchten Plätze durch nach der Buchung notwendig gewordene Erwerbsarbeit von Reisekompagnon Ortwin ohnehin allein besetzt hätte, war das erst einmal halb so schlimm. Ortwin hatte nämlich bereits ein ICE-Ticket für sich gebucht, um nach seiner Frühkritik nach Hamburg nachzukommen. Diese Verbindung war inzwischen für ihn aber auch utopisch geworden und so hätte ich die Fahrkarte übernehmen können (wenn wir mal von der Bindung und mir fehlenden BahnCard 50 absehen).

Zwei lächelnde Männer posieren nah beieinander für ein Selfie. Der Mann links trägt eine graue T-Shirt und einen schwarzen Hoodie, während der Mann rechts eine schwarze T-Shirt und eine Umhängetasche hat, in der er einen Kaffeebecher hält. Im Hintergrund sind Reisende und Gepäck zu sehen.
Lorenz, ein Kaffebeecher und Ortwin – das Trio ist komplett.

Aber was gibt es besseres als eine 2 1/2 Stündige Fahrt im nicht klimatisierten Flixtrain oder eine ICE-Fahrt mit der Deutschen Bahn? Richtig: Abfahrt um 16 Uhr mit dem Nachtzug von Berlin Richtung Stockholm und baustellenbedingte Ankunft in Hamburg um 21:30 Uhr. Ein Angebot das wir nur schwer ablehnen konnten. Schließlich ist das ist ein Zugerlebnis, wie wir es lieben. Der beste Zugbegleiter der Welt ist natürlich die Krönung auf der Schwarzwälder Kirschtorte.

Ein Bahnhof mit einem blauen Zug, an dem ein uniformierter Zugbegleiter mit einem langen Bart und einer Weste steht, während er in einer einladenden Pose die Hände hebt. Im Hintergrund sind mehrere Reisende mit Rucksäcken zu sehen, die in den Zug einsteigen.
Schlägt man im Brockhaus unter A, wie Arian nach, verweist der Eintrag auf den besten Zugbegleiter der Welt.

Während wir uns nun also auf der indirektesten Route zwischen Berlin und Hamburg befinden, am Fenster gleitet gerade Wolfsburg vorbei, ist Zeit genug, den Plan für dieses Jahr einmal zu erläutern. Um auch jüngere Leser:innen ins Boot zu holen, untermale ich dies mithilfe sog. Emoticons:

Berlin ➡️🚅➡️ Hamburg ➡️🚅➡️ Wien ➡️🚅➡️ Bukarest ➡️🚌➡️ Varna ➡️🚌➡️ Burgas ➡️⛴️➡️ Batumi

Soweit der Plan. Inwiefern das alles funktioniert, wie viel Zeit man wirklich für einen Umstieg braucht, was wir alles im Gepäck haben und ob die per Mail gebuchte Doppelkabine wirklich existiert, werden wir sehen. Ich werde berichten.

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2 Kommentare

  1. […] Plopsaland ist ein Freizeitpark in Belgien, und wie der Name es sagt, müssen Freizeitparks in der freien Zeit, die wir haben, bereist werden. Unser Nachbarland und generell andere Länder sind am besten mit Zügen zu erreichen. Schlauer Zug, Arian mitzunehmen, er macht das beruflich (siehe Tag eins unserer Fahrt nach Georgien). […]

  2. […] kann den beiden aus dem Van einen Besuch in Ouarzazate ans Herz legen, wenn sie in Marokko sind. Georgien wiederum ist auch schön. Weil wir die gleiche Richtung haben, nehmen uns die beiden im Van mit zurück zum Bahnhof. Wir […]